1975
In Rheinland-Pfalz wurden die ersten Lebensmittelkontrolleure (LMK) ausgebildet. 24, meist Handwerksmeister, legten nach 2jähriger intensiver Schulung die Prüfung mit Erfolg ab.
Nach dem Motto "Einigkeit macht stark" traf man sich am 24. April 1975 in Waldalgesheim zur Gründung der "Arbeitsgemeinschaft der LMK von Rheinland-Pfalz".
Der erste Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:
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1. Vorsitzender |
Manfred Abele |
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2. Vorsitzender |
Walter Gröger |
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3. Vorsitzender |
Johann Krames |
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Kassierer |
Michael Karl |
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Schriftführer |
Joachim Köper |
1976
Die AG der LMK hatte noch keine Satzung oder sonstige Regularien, so dass am 12. Juni 1976 schon die nächste Wahl folgte, welche folgenden Vorstand brachte:
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1. Vorsitzender |
Ernst Stoffel |
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Stellv. Vorsitzender |
Johann Krames |
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Kassierer |
Michael Karl |
1977
Am 04. Juni trafen sich 25 Kollegen in Oberdiebach zur Jahreshauptversammlung. Vom Vorstand wurde eine Tätigkeitsbeschreibung für LMK erstellt. Der Beitrag wurde von 5,00 DM auf 10,00 DM erhöht. Vom Land werden weitere 11 LMK ausgebildet.
Am 16. Juni trat die "Verordnung über die fachlichen Anforderungen an die in der Lebensmittelüberwachung (LMÜ) tätigen, nicht wissenschaftlichen Personen (LMK-VO)" in Kraft.
1978
Am 8. und 9. November fanden in München zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und der Gewerkschaft ÖTV u.a. Verhandlungen über die Tarifierung der Richtlinien zur Eingruppierung der LMK statt. Die LMK waren zwischenzeitlich in BAT 6b eingruppiert.
An den Verhandlungen nahm der 1. Vorsitzende Ernst Stoffel teil. Bei der Gelegenheit fanden erste Kontakte zu den dort ebenfalls anwesenden Kollegen aus Hessen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen statt.
Die Neuwahlen brachten keine personellen Veränderungen im Vorstand.
1979
Die Arbeitsgemeinschaft der LMK bildete innerhalb der ÖTV eine Arbeitsgruppe. Ziel war die bessere Durchsetzung von Vergütungsangelegenheiten.
Der Vorstand startete eine Informationskampagne über die Probleme des jungen Berufes "LMK" für die Abgeordneten des Landtages. Ergebnis: Zahlreiche Kontakte mit Abgeordneten und auch mit Landtagsfraktionen.
Die Landesregierung legte fest, dass auf 50.000 Einwohner ein LMK eingesetzt wird.
1980 (Mitgliederstand: 59 Kolleginnen und Kollegen)
Auf der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, die Bezeichnung "Arbeitsgemeinschaft" in "Landesverband der Lebensmittelkontrolleure von Rheinland-Pfalz" umzubenennen.
Die Neuwahlen ergaben folgenden Vorstand:
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1. Vorsitzender und Kassierer |
Michael Karl |
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Stellvertr. Vorsitzender aus dem Bezirk Rheinhessen-Pfalz |
Josef Kessler |
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Stellvertr. Vorsitzender aus dem Bezirk Koblenz |
Hermann-Josef Schmitz |
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Stellvertr. Vorsitzender aus dem Bezirk Trier |
Hans-Josef Letsch |
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Schriftführer |
Wolfgang Krüger |
1981
Die Jahresversammlung fand am 07. März traditionsgemäß in Oberdiebach statt. Gäste waren die Kollegen Heinz Greshake vom LV Nordrhein-Westfalen und Herbert Block vom LV Hessen und stellvertretender Bundesvorsitzender. Durch die Anwesenheit des Herrn Dr. Ruppert (Lebensmittelrundschau) waren erste Anzeichen einer beginnenden Öffentlichkeitsarbeit ersichtlich.
Der Jahresbeitrag musste auf 24,00 DM angehoben werden.
Kollege Ernst Stoffel, ehemaliger Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Lebensmittelkontrolleure, inzwischen im Ruhestand, wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
1982
Der bisherige erste Vorsitzende Michael Karl stand nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Die Jahresversammlung wählte am 03. April folgenden Vorstand:
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1. Vorsitzender |
Wolfgang Krüger |
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Stellvertr. Vorsitzender aus dem Bezirk Rheinhessen-Pfalz |
Klaus Graf |
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Stellvertr. Vorsitzender aus dem Bezirk Koblenz |
Hermann-Josef Schmitz |
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Stellvertr. Vorsitzender aus dem Bezirk Trier |
Hans-Josef Letsch |
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Schriftführer |
Gerd Wilhelm |
1983
Die Jahresversammlung am 12. März in Oberdiebach stand im Zeichen der Höhergruppierungsanträge. Dieses Thema nahm großen Raum ein bei der Diskussion mit dem als Gast anwesenden Vertreter des Ministeriums für Umwelt und Gesundheit Mainz, Herrn Dr. Schadeck (für die LMÜ zuständiger Vertreter des Ministeriums). Er war bei der Schaffung des Berufsstandes "Lebensmittelkontrolleur" seitens des Ministeriums maßgebend beteiligt. Er sagte Unterstützung im Rahmen der Möglichkeiten zu, wobei in dieser Frage das Finanzministerium federführend war.
Der ebenfalls anwesende Bundesvorsitzende Herbert Block berichtete über die Aktivitäten bezüglich Höhergruppierung in BAT 5b auf Bundesebene. Hier existierten schon entsprechende Urteile.
Die Kollegen Wolfgang Krüger und Klaus Rott klagten, nachdem entsprechende Anträge auf Höhergruppierung abgelehnt wurden, im September beim Arbeitsgericht Kaiserslautern. Die Kollegen Karl Schappert und Gerd Wilhelm klagten wenige Wochen später.
1984
Am 12. Januar wurde den Klagen der Kollegen Krüger und Rott auf Höhergruppierung in BAT 5b vom Arbeitsgericht Kaiserslautern stattgegeben. Das Land ging in die Berufung.
Die Jahresversammlung fand am 31. März wie gehabt in Oberdiebach statt. Neben Neuwahlen stand auch der Eintrag des Verbandes ins Vereinsregister auf dem Programm. Der Vorstand wurde beauftragt, die Satzung zu überarbeiten und eine Geschäftsordnung zu erstellen.
Der stellvertretende Vorsitzende Klaus Graf schied wegen persönlicher Gründe aus dem Vorstand aus, an seiner Stelle wurde Gerhard Merkert gewählt. Ansonsten blieb der Vorstand unverändert.
Am 11. Oktober entschied das Landesarbeitsgericht Mainz, dass die LMK in BAT 5b Fallgr. 1c richtig eingruppiert waren. Damit waren die Hürden aus dem Weg geräumt, und bei der Kreisverwaltung wurden die LMK im Bewährungsaufstieg in BAT 5b eingruppiert.
Nachdem die Höhergruppierungsklagen ohne Beteiligung der ÖTV durchgeführt wurden, löste sich die AG in der ÖTV auf.
1985
Auf der Jahresversammlung am 23. März wurde die überarbeitete Satzung und die neu erstellte Geschäftsordnung verabschiedet. Der Verband wurde ins Vereinsregister eingetragen.
Der Jahresbeitrag erhöhte sich auf 30,00 DM.
Der Vorstand wurde mit der Vorbereitung des 10jährigen Vereinsjubiläums beauftragt.
Der Bundesverband beauftragte den Landesverband mit der Durchführung des Delegiertentages. Dieser fand vom 10. bis 12. Oktober in Wintrich/Mosel statt.
1986 (Mitgliederstand: 70 Kolleginnen und Kollegen)
Am 26. April fand im Hunsrückferienpark Hambachtal, mit einjähriger Verspätung, das 10 jährige Verbandsjubiläum statt.
Nachdem die Kollegen Gerhard Merkert und Hermann-Josef Schmitz zu einer weiteren Kandidatur nicht mehr zur Verfügung standen, kam es im Vorstand zu folgenden Veränderungen:
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1. Vorsitzender |
Wolfgang Krüger |
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Stellvertr. Vorsitzender aus dem Bezirk Rheinhessen-Pfalz |
Gerd Wilhelm |
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Stellvertr. Vorsitzender aus dem Bezirk Koblenz |
Karl Schappert |
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Stellvertr. Vorsitzender aus dem Bezirk Trier |
Hans-Josef Letsch |
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Kassierer |
Lothar Veek |
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Schriftführer |
Horst Herkelrath |
1987
Die LMK hielten ihre Jahresversammlung am 28. März in Kaiserslautern ab.
Der Verband wurde in den Presseverteiler des Ministeriums für Umwelt und Gesundheit Mainz aufgenommen.
Der Vorstand wurde vom Ministerium für Umwelt und Gesundheit zu einem Symposium "Fleisch-Grundnahrungsmittel" ins Kurfürstliche Schloss Mainz eingeladen.
Eine weitere Einladung folgte zum "Tag der offenen Tür" des Landesveterinäruntersuchungsamtes für Rheinland-Pfalz in Koblenz.
Der Vorstand sprach mit dem "Kommunalen Arbeitgeber-Verband" über die artfremden Tätigkeiten der LMK bei den kreisfreien Städten.
1988 (Mitgliederstand: 84 Kolleginnen und Kollegen)
Der LV übernahm kurzfristig die Ausrichtung des "außerordentlichen Bundes- Delegiertentages" am 18. März in Mörstadt. Dieser war nötig, da der langjährige Bundesvorsitzende Herbert Block von seinem Amt zurücktrat. Nachfolger wurde Karlheinz Hühnlein aus Bayern.
Am 30. April traf man sich zur Jahresversammlung in Boppard.
Der LMK i.R. Johann Lehnen wurde in Anerkennung seiner Verdienste bei der Ausbildung der ersten Lebensmittelkontrolleure zum Ehrenmitglied ernannt.
Aus dem Vorstand schieden der Stellvertretende Vorsitzende aus dem Reg.-Bez. Koblenz Karl Schappert und der Schriftführer Horst Herkelrath aus. Deren Nachfolger wurden Bernd Weber und Manfred Schmid. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt.
Der geschäftsführende Gesellschafter des ALPHA- Verlages Klaus Wagner, Mitherausgeber der beiden Verlagsobjekte "Der Lebensmittelkontrolleur" und der Broschüre "Lebensmittel-Info", war als Gast anwesend und referierte über die beiden Objekte. Mittlerweile war unsere Fachzeitung nicht mehr wegzudenken und auch die "Lebensmittel-Info" fand bei der Bevölkerung großen Anklang.
Zum wiederholten Male war der für die LMÜ zuständige Ministerialrat Dr. Schadeck anwesend. Dieser versuchte die Wogen, welche durch die Fleischhygiene-Zuständigkeits-VO und die im Entwurf vorliegende Fleischkontrolleur-VO entstanden waren, zu glätten. Nach seinen Angaben wollten das Land und der Bund auf eine Initiative der EG warten. Bis dahin blieben die Aufgabenstellung und der Zuständigkeitsbereich der LMK wie bisher.
1989
Zur Jahresversammlung am 15. April wurden die LMK nach Schweich an der Mosel eingeladen. Anwesende Gäste:
Dr. Krennrich Ltd. Vet. Dir. bei der Bez.-Reg. Trier
Dr. Otteneder Leiter des Chem. Untersuchungsamtes Trier
Dr. Klein Vet. Dir. beim Landesvet. Unters. Amt für Rheinland-Pfalz
Manfred Polnau Vors. des Bundesverbandes der LMK Deutschlands
Klaus Wagner Geschäftsf. Gesellschafter des Hauses ALPHA, Lampertheim
Der Vorstand wurde von der Versammlung mit der Durchführung des 15jährigen Jubiläums beauftragt.
Die LMK erhielten einen Tiefschlag. Die Arbeitsverträge für die neuen LMK wurden so verschlechtert, dass die Kollegen um fünf Jahre in ihrem Fortkommen (Besoldung) zurückgeworfen wurden. Die BAT 5b bzw. A9 war dadurch für die meisten LMK nicht mehr erreichbar. Der Vorstand hatte beim Ministerium für Umwelt und Gesundheit schriftlich und mündlich dagegen interveniert.
Am 19. Dezember auf der Bezirksversammlung des Reg.-Bez. Trier in Schweich kam es zur ersten Kontaktaufnahme mit der LMÜ aus Luxemburg. Als Gäste waren Dr. Arendt (Leiter des LM-Untersuchungsamtes Luxemburg) und der LMK Reuland aus Luxemburg anwesend. Dr. Arendt gab einen Überblick über den Aufbau der LMÜ in Luxemburg, begrüßte die Kontakte und ermunterte zu weitergehenden Gesprächen auch mit anderen Nachbarländern.
Für die Verbandschronik besonders wichtig: LMK Reuland aus Luxemburg wurde Mitglied in unserem Landesverband.
1990
Ein Höhepunkt in diesem Jahr war die Feier zum 15jährigen Bestehen des Landesverbandes in Boppard, Jakobsbergerhof. Unter der Schirmherrschaft von Dr. Alfred Beth, Ministerium für Umwelt und Gesundheit, fand am Nachmittag ein Symposium mit dem Thema "Die Lebensmittelüberwachung im Zeichen des EG-Binnenmarktes" statt. Für das hohe Niveau der Veranstaltung waren Prof. Dr. Lutz Bertling und Dr. Hans Huber verantwortlich. Sie begeisterten die Zuhörer durch ihr Wissen und durch ihre eigene unvergleichliche Art der Rhetorik. Der Verband konnte Gäste aus den neuen Bundesländern begrüßen und erstmalig auch Kollegen aus Frankreich, Luxemburg und United Kingdom. Der "Bunte Abend" mit seinen vielen Showhöhepunkten begeisterte alle Anwesenden.
1991 (Mitgliederstand: 89 Kolleginnen und Kollegen)
17. April Mitgliederversammlung in Koblenz. Der Mitgliedsbeitrag erhöhte sich von 30,00 DM auf 50,00 DM, bedingt durch höhere Abgaben an den Bundesverband und die allgemeine Teuerungsrate.
Im Februar diesen Jahres wurde durch die Kontakte des Landesverbandes Rheinland-Pfalz ein wichtiger Schritt in Sachen Europa möglich. Der Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure Deutschlands, vertreten durch den Landesverband Rheinland-Pfalz und das Syndikat National des Techniciens des Services Veterinäres Frankreich schlossen sich zu der Arbeitsgemeinschaft Rhein-Mosel zusammen.
Im September wurde unter der Leitung von unserem Kollegen Lothar Veek in Birkenfeld der erste Info-Stand unseres Verbandes präsentiert. Die Resonanz bei den Besuchern war so positiv, dass der Vorstand sich für die Zukunft diese Art von Öffentlichkeitsarbeit und Verbandspolitik als Aufgabe stellte.
1992 (Mitgliederstand: 91 Kolleginnen und Kollegen)
Die Jahreshauptversammlung am 25. April fand in Oberdiebach statt.
Da der langjährige Vorsitzende Wolfgang Krüger und die Stellvertreter Gerd Wilhelm und Hans-Josef Letsch aus persönlichen Gründen sich nicht mehr zur Wahl stellten, wurde eine größere Umbesetzung im Vorstand notwendig. Die Wahl hatte folgendes Ergebnis:
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1. Vorsitzender |
Bernd Weber |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Koblenz |
Dieter Hausmann |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Trier |
Alois Reichert |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Rheinhessen- Pfalz |
Karlheinz Sammet |
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Kassierer: |
Lothar Veek (wurde wieder gewählt) |
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Schriftführer |
Manfred Schmid (wurde wieder gewählt) |
1993
Das Jahr '93 war voller Turbulenzen. Der neu gewählte Bundesvorstand mit seinem Vorsitzenden Henning Viedt wollte die z.T. nur mündlich bestehenden Verträge unserer Zeitung "Lebensmittelkontrolleur – Lebensmittel-Brief" für die Zukunft vertraglich neu regeln. Da man aber keine Einigung erzielte und eine Kündigung des bestehenden Vertrages erfolgte, wurde eine außerordentliche Bundesvorständeversammlung notwendig. Dort wurde nach stundenlanger Diskussion und Konzeptvorstellung ein neuer Partner zur Herausgabe unserer Fachzeitung gefunden.’
Im Juni fand im Anschluss an eine landesweite Fortbildungsveranstaltung die Jahreshauptversammlung statt. Durch den plötzlichen Tod des stellvertretenden Vorsitzenden Karlheinz Sammet wurde die Wahl eines Stellvertreters notwendig. Herr Karlheinz Bierweiler wurde für diese Aufgabe gewonnen.
Der Vorstand des Landesverbandes übte bei den verschiedenen Veranstaltungen Kritik über die mangelnde Verbraucherinformation in Sachen Lebensmittel und die Auswirkungen einer Kommunalisierung der Berufsgruppe. Aufgrund dieser Termine im Landtag und bei den Landtagsfraktionen wurde ein Gespräch mit dem Pressesprecher des Umweltministeriums möglich. Bei diesen Gesprächen konnte der Vorstand seine Erkenntnisse von dem Info-Stand auf der Verbrauchermesse in Trier nutzen. Es wurde vereinbart, dass in Zukunft in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium, mit Lebensmittelkontrolleuren, LM-Chemikern und Veterinären eine Verbraucherinformation in Sachen Lebensmittel bei überregionalen Veranstaltungen stattfindet.
Unser Info-Stand im September in Trier unter der Leitung von Alois Reichert wurde in den 10 Tagen der Messe sehr gut besucht. Die Kollegen im Regierungsbezirk opferten dafür Zeit und Geld, sprachen sich aber insgesamt für eine Wiederholung aus. Der in dieser Zeit entdeckte Lebensmittelskandal war für unsere Verbandspolitik positiv, da sich alle Medien, Presse, Rundfunk und TV für unsere Arbeit interessierten.
Die Anträge auf Höhergruppierung verschiedener Kollegen nach BAT IVb wurden abgelehnt. Kollege Weber entschied sich, dagegen zu klagen.
1994 (Mitgliederstand: 91 Kolleginnen und Kollegen)
Die Kommunalisierung unserer Berufsgruppe wurde mehr und mehr zum Hauptthema bei den Kollegen. Der Vorstand versuchte hier zusammen mit dem Innenministerium, Kommunalem Arbeitgeberverband und der Landrätekonferenz Klarheit zu schaffen.
Auch die beklagte Ausbildungssituation spielte in diesem Zusammenhang eine Rolle. Zwar konnte der Verband sechs neue Planstellen auf der Habenseite verbuchen, wo andere Berufsgruppen mit Stellenabbau zu rechnen hatten, doch die Regelung für die Einstellungsvoraussetzungen und künftige Ausbildung stand noch offen. Der Vorstand beschloss daraufhin, eine Presseerklärung abzugeben und die Ministerin persönlich nochmals zu informieren.
Die Jahreshauptversammlung 1994 fand am 07. Mai in Rheinböllen statt. Die Neuwahlen hatten folgendes Ergebnis:
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1. Vorsitzender |
Bernd Weber |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Koblenz |
Dieter Hausmann |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Trier |
Alois Reichert |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Rheinhessen- Pfalz |
Karlheinz Bierweiler |
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Kassierer: |
Lothar Veek |
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Schriftführerin: |
Andrea Schneider |
1995 (Mitgliederstand: 94 Kolleginnen und Kollegen)
Am 24. Juni 1995 fand unser 20-jähriges Verbandsjubiläum in Straßenhaus statt. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Umwelt und Forsten, Frau Staatsministerin Klaudia Martini. Da Frau Martini leider verhindert war, hielt der persönliche Referent der Ministerin, Herr Werner Theisen, die Festansprache. Er würdigte die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen und sicherte auch für die Zukunft zu, sich für die Belange unserer Mitglieder einzusetzen.
Unser Bundesvorsitzender Hans-Henning Viedt, der Vorsitzende der KOMBA- Gewerkschaft Rheinland-Pfalz Herr Klaus Geiser und Freunde aus verschiedenen Landesverbänden betonten in ihren Grußworten die guten Beziehungen zum Landesverband Rheinland-Pfalz.
Besonders war noch zu erwähnen, dass Kollegen aus den Niederlanden und Frankreich begrüßt werden konnten.
Resümee: die Jubiläumsveranstaltung wurde von vielen Seiten positiv bewertet. Durch die Veröffentlichungen in den Medien konnten auch die Verbraucher/innen einen Einblick in unsere Arbeit erhalten.
1996 (Mitgliederstand: 96 Kolleginnen und Kollegen)
Die Jahreshauptversammlung mit Wahlen fand am 25. Juni im Anschluss an die landesweite Fortbildungsveranstaltung in Wittlich/Wengerohr statt.
Die Kollegen Bernd Weber und Alois Reichert standen nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:
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Landesvorsitzender: |
Dieter Hausmann (neu, bisher stellv. Vors.) |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Rheinhessen- Pfalz |
Karlheinz Bierweiler |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Koblenz |
Eduard Fischer (neu im Vorstand) |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Trier |
Guido Friske (neu im Vorstand) |
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Kassierer: |
Lothar Veek |
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Schriftführerin: |
Andrea Schneider |
1997 (Mitgliederstand: 98 Kolleginnen und Kollegen)
Die Vorstandsarbeit zeichnete sich in diesem Jahr durch zahlreiche Gespräche bei unserem Fachministerium und dem Landkreistag aus. Hier wurden u.a. Themen wie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern besprochen. Mit dem Verband der Gesundheitsaufseher fand ein erster Meinungsaustausch statt.
Wir konnten dem Ministerium einen detaillierten Entwurf zur Änderung der Verwaltungsvorschrift von 1984 vorlegen. Es wurde uns zugesagt, dass er entsprechend berücksichtigt wird.
Die Verbesserung der Mitgliederinformationen war ein weiteres Ziel unserer Bemühungen. Hier konnten erste Erfolge verbucht werden.
Die Vorstöße bzgl. der Änderung der Lebensmittelkontrolleur-Verordnung haben leider noch keinen Erfolg gebracht.
Auf der Jahreshauptversammlung am 12. April 1997 in Kirchheim/ Weinstr. hatte der Kollege Karlheinz Bierweiler sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt. Der Vorstand berief den Kollegen Karl Josef Leibig zum kommissarischen Nachfolger.
1998 (Mitgliederstand: 98 Kolleginnen und Kollegen)
Die Jahreshauptversammlung mit Wahlen fand am 21. März 1998 in Trier statt.
Unser Bundesvorsitzender Hans-Henning Viedt stand den Mitgliedern für viele Fragen zur Verfügung. Das Ergebnis der Wahlen sah wie folgt aus:
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Landesvorsitzender |
Dieter Hausmann |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Koblenz |
Eduard Fischer |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Trier |
Guido Friske |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Rheinhessen- Pfalz |
Karl Josef Leibig (neu, bisher kommissarisch) |
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Kassierer |
Lothar Veek |
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Schriftführerin |
Andrea Schneider |
1999 (Mitgliederstand: 99 Kolleginnen und Kollegen)
Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand im Regierungsbezirk Koblenz statt.
Tagungsort war Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zum Bedauern des Vorstandes war die Teilnahme an der Versammlung gering. Im Laufe des Jahres wurde mit den Mitgliedern über einen zentral gelegenen Versammlungsort diskutiert.
Auf Grund der allgemein gestiegenen Kosten musste der Jahresbeitrag ab dem Jahr 2000 auf 60 DM angehoben werden. Der Beschluss wurde mit großer Mehrheit gefasst.
Für einige "Aufregung" hatte ein Bericht des Bundesverbandes in einer Ausgabe der Sendung „Kennzeichen D“ geführt. Erfreulicherweise hatte sich dies nicht negativ auf die gute Zusammenarbeit mit dem Verband der Veterinäre in Rheinland-Pfalz ausgewirkt. An dieser Stelle weisen wir auch ausdrücklich auf das gute Miteinander mit der Vereinigung der Chemiker und der KOMBA- Gewerkschaft Rheinland-Pfalz hin.
Auch in diesem Jahr wurde wieder ein intensiver Meinungsaustausch mit unserem Fachministerium betrieben. Trotz z.T. unterschiedlicher Auffassung zu Sachthemen wurde die Zusammenarbeit konstruktiv fortgeführt.
Im Herbst d.J. wurde ein Faltblatt in einer Auflage von 4.000 Stück veröffentlicht, welches über verschiedene Institutionen wie Stadt- und Kreisverwaltungen, Verbraucherzentralen u.a. zur Verteilung kommt. In diesem Faltblatt wurde auf unseren Berufsverband hingewiesen, mit dem Ziel, unsere Berufsgruppe in der Bevölkerung noch besser bekannt zu machen. Hier auch ein Dankeschön an die KOMBA- Gewerkschaft, die sich an den Druckkosten beteiligt hatte.
Ein Schwerpunkt der diesjährigen Arbeit war natürlich die Vorbereitung zum 25-jährigen Verbandsjubiläum im kommenden Jahr.
2000 (Mitgliederstand: 97 Kolleginnen und Kollegen)
Ein großes "Ereignis" war unser 25-jähriges Verbandsjubiläum am 11. März in Trier. Bei der Veranstaltung konnten zahlreiche Gäste aus Politik, den Behörden und befreundeten Landesverbänden begrüßt werden. Der Bundesvorstand war fast komplett anwesend. Nach einer Stadtbesichtigung folgte der feierliche Festakt. In diesem Rahmen wurden die "Gründungsväter" für ihre 25 jährige Verbandstreue geehrt. Bei gutem Essen und schöner Musik war dann noch reichlich Gelegenheit "feste zu feiern".
Im Mai stand dann die Jahreshauptversammlung mit Wahlen auf dem Programm. Die Mitglieder trafen sich im Backhaus Lüning in Bingen-Büdesheim, nach der Versammlung konnte der Betrieb besichtigt werden. Die Wahlen wurden mit folgendem Ergebnis durchgeführt:
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Landesvorsitzender |
Dieter Hausmann |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Koblenz |
Eduard Fischer |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Trier |
Guido Friske |
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Stellvertr. Vorsitzender Bereich Rheinhessen- Pfalz |
Karl Josef Leibig |
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Kassierer/Schriftführer: |
Lothar Veek |
2001 (Mitgliederstand: 97 Kolleginnen und Kollegen)
Nach den "Aufregungen" mit 25-jährigem Jubiläum und Internetpräsenz folgte ein weiteres arbeitsreiches Jahr für den Vorstand.
Früh im Jahr fand unsere Jahreshauptversammlung am 24. März in Sohren im Hunsrück statt. In der Versammlung wurde unsere Satzung und Geschäftsordnung "Euro fit" gemacht. Weiterhin wurde der zukünftige Vorstand auf 5 Personen verringert. Künftig sollte es nur noch zwei Stellvertreter geben. Enttäuscht zeigte sich der Vorstand über die geringe Teilnehmerzahl von 24 Kolleginnen und Kollegen.
Mit einem von unserem Verband erarbeiteten Papier wurden die vorhandenen Defizite in der amtlichen Lebensmittelüberwachung in Rheinland-Pfalz aufgezeigt. Dieses Arbeitspapier war Grundlage für zahlreiche Gespräche mit unserem Ministerium und den Landtagsfraktionen. Wir können es als Erfolg werten, dass sich alle Diskussionsteilnehmer unsere Verbesserungsvorschläge zu eigen machen wollen. Es wurde von allen versucht, dass "machbare" umzusetzen.
Als einen "MEILENSTEIN" unserer gemeinsamen Verbandspolitik kann man die Verabschiedung der Lebensmittelkontrolleur-Verordnung nennen. Der Bundesverband hatte dies gemeinsam mit den Landesverbänden endlich erreicht.
Bei den Bezirksversammlungen im Herbst des Jahres in Koblenz, Rheinhessen-Pfalz und Trier konnten sich die Mitglieder nochmals über aktuelle Themen informieren.
Die Kontakte zu den Kolleginnen und Kollegen aus Baden-Württemberg und dem Saarland werden immer zahlreicher.
Erfreulicherweise zeichnete sich zum Jahresende die Bereitschaft von einer ausreichenden Zahl von Kolleginnen und Kollegen ab, die sich im Jahr 2002 zur Wahl stellen werden. Wir waren uns sicher wieder einen gutbesetzten Vorstand zu bekommen.
2002 (Mitgliederstand: 97 Kollegen und Kolleginnen)
Auf unserer Homepage, die im Jahre 2000 veröffentlicht wurde, konnten wir mittlerweile den 3000. Besucher zählen.
In diesem Jahr standen Neuwahlen an. Dieter Hausmann hatte insgesamt 10 Jahre Vorstandsarbeit sowohl als stellvertretender Vorsitzender als auch als Vorsitzender geleistet. Dafür einen ganz herzliches Dankeschön !
Im Ministerium für Umwelt und Forsten wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Qualitätssicherung in der amtlichen Lebensmittelüberwachung beschäftigte. Hier waren auch Lebensmittelkontrolleure vertreten.
Die Jahreshauptversammlung fand am 25. Mai im Breidenbacher Hof in Rheinböllen statt.
Der neue Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:
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Landesvorsitzender |
Guido Friske |
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Stellvertretender Vorsitzender Süd |
Karl-Josef Leibig |
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Stellvertretende Vorsitzende Nord |
Cathrin Schulz |
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Kassierer |
Lothar Veek |
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Schriftführerin |
Andrea Schneider |
2003 (Mitgliederstand: 96 Kolleginnen und Kollegen)
Die Jahreshauptversammlung fand am 24. Mai im Breidenbacher Hof in Rheinböllen statt. Über die geringe Teilnehmerzahl von 15 Mitgliedern zeigte sich der Vorstand sichtlich enttäuscht.
Konstruktive Zusammenarbeit in Form von Gesprächen wurde auch in diesem Jahr mit unserem Fachministerium gepflegt. Ebenfalls wurden Gespräche mit der Verbraucherschutzbeauftragten, Frau Dr. Engelhardt, sowie mit Vertretern des Bündnis 90 - Die Grünen geführt.
Es gelang uns in diesem Jahr weitere Kooperationspartner zu werben, die unseren Verband unterstützen.
Unser Landesverband führte zum ersten Mal in eigener Regie eine Fortbildung mit vollem Erfolg durch. Unter der Leitung von Cathrin Schulz waren Mitglieder unseres und anderer Landesverbände 3 Tage in Bremerhaven bei der Firma „Deutsche See“, um sich über das Thema Fisch und Fischerzeugnisse incl. der Verarbeitung weiterzubilden. Eine informative und gelungene Veranstaltung, die von allen Teilnehmern sehr positiv beurteilt wurde.
Im Jahre 2003 haben unsere Homepage 3772 Interessierte besucht.
2004 (Mitgliederstand:103 Kolleginnen und Kollegen)
Nachdem im Jahre 2002 einige Kollegen/innen eine Meisterzulage bei ihren Dienstherren beantragt hatten, konnten wir zumindest einen Teilerfolg am Anfang des Jahres 2004 erzielen.
Mit Schreiben vom 10. Februar bekamen wir vom Ministerium des Inneren und für Sport die Zusage, dass die Meisterzulage für Beamte gewährt wurde.
Die Voraussetzung zur Zahlung der Meisterzulage war und ist aufgrund des § 4a des Tarifvertrages für Lebensmittelkontrolleure im Angestelltenverhältnis nicht gegeben.
Der Vorstand traf bereits entsprechende Vorbereitungen für das 30-jährige Jubiläum unseres Verbandes im kommenden Jahr.
Die Jahreshauptversammlung wurde am 15. Mai im Breidenbacher Hof in Rheinböllen durchgeführt. Es standen Neuwahlen an. Der 1. Vorsitzende, Guido Friske (nach 8 Jahren Vorstandstätigkeit), der Kassierer, Lothar Veek (nach 18 Jahren Vorstandstätigkeit) und die Schriftführerin, Andrea Schneider (nach 8 Jahren Vorstandstätigkeit mit Unterbrechungen), stellten sich nicht mehr zur Wahl. Wir bedankten uns herzlich für die geleistete Arbeit.
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Landesvorsitzender |
Karl Josef Leibig |
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Stellvertretende Vorsitzende |
Cathrin Schulz |
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Stellvertretender Vorsitzender |
Stefan Mettler |
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Kassierer |
Stefan Tannenberg |
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Schriftführer |
Karl Moritz |
2005
Im Januar fand ein Gespräch in unserem Fachministerium für Umwelt und Forsten statt. Die Zusammenarbeit entwickelt sich positiv. Wir sind bestrebt gemeinsam Ziele zu erreichen, so auch die Einführung einer Laufbahn des gehobenen Dienstes für Lebensmittelkontrolleure. Über den Weg der Umsetzung wird noch gemeinsam diskutiert. Ein Gespräch mit dem Landesuntersuchungsamt Koblenz wird vorbereitet. Ein Thema soll die Qualität der Ausbildung in den Untersuchungsämtern sein.
Am 04. Juni 2005 feierten wir in Römerberg- Mechtersheim/ bei Speyer im Hotel-Restaurant Pfälzer Hof unser 30 jähriges Jubiläum. Damit ist der Landesverband der Lebensmittelkontrolleure Rheinland-Pfalz e.V. der älteste Landesverband der Lebensmittelkontrolleure in Deutschland.
Im November fand in Bitburg in Zusammenarbeit mit der Bitburger Brauerei eine Fortbildung zum Thema “Änderungen im Schankanlagenrecht” statt. Durch die Abschaffung der Schankanlagen- verordnung im Juni 2005 ist auch die Überwachung der Schankanlagen vollständig in das Aufgabengebiet der Lebensmittelkontrolleure übergegangen. Die Fortbildung ist sehr gut angenommen worden und wir werden eine weitere Veranstaltung zu diesen Thema durchführen.
2006
Im Mai fand das 2. Seminar in Bitburg zum Thema „Änderungen im Schankanlagenrecht“ statt. Das Seminar in 2005 war in Windeseile ausgebucht gewesen. Mit Unterstützung der Bitburger Brauerei war es uns möglich das Seminar zu wiederholen. Im Juni fand in Koblenz das Seminar zum Thema „Umsetzung der VO (EG) 852/2004 Artikel 5 Qualitäts- und Eigenkontrollsysteme in Kleinst- und Kleinbetrieben” statt. Leider waren bis dato noch nicht die Durchführungsbestimmungen in Kraft. Voraussichtlich werden diese erst 2007 veröffentlicht.
Im August fand unser Kooperationspartnertreffen statt. Ziel war es, Synergieeffekte auch untereinander aufzuzeigen und nutzen zu können. Des Weiteren haben wir mit den Referaten zum neuen Lebensmittelrecht und zu den Qualitätsstandards den Kooperationspartner den Aktuellen Stand und die zukünftigen Möglichkeiten praxisnah dargestellt.
2007
Auf unserer Jahreshauptversammlung konnten wir einige unserer Kooperationspartner als Aussteller begrüßen. Zugleich wurde auf der Jahreshauptversammlung die Satzung dahingehend geändert, dass die Einlandungen hierzu künftig, sofern vorhanden, per Email oder per Post erfolgen können.
Seit diesem Jahr gibt es in Rheinland-Pfalz ein Qualitätsmanagementsystem für die amtliche Lebensmittelüberwachung. Zur ersten Steuerkreissitzung waren auch die Vertreter der Verbände eingeladen; Mitglied wurden sie jedoch nicht.
Es fanden Gespräche mit dem Landesuntersuchungsamt Koblenz zum Thema Fortbildungsveranstaltungen für Lebensmittelkontrolleure statt.
Im Oktober 2006 wurde die neue Ausbildungs- und Prüfungsordnung erlassen. Hiernach sind auch Lebensmittelkontrolleure Mitglied im Prüfungsausschuss. Sie sind beteiligt an den praktischen Prüfungen und ab 2009 wird auch ein Lebensmittelkontrolleur als Prüfer im Prüfungsausschuss bei der mündlichen Prüfung dabei sein. Auf unseren Vorschlag wurden Roland Prinz und als Stellvertreter Cathrin Schulz und Karl-Josef Leibig in den Prüfungsausschuss berufen.
Zum Thema „Gammelfleischurteile“ bzw. der Situation der Lebensmittelüberwachung in Rheinland-Pfalz gab unser Vorsitzender Karl-Josef Leibig im SWR 3 Top Thema ein kurzes Live Interview.
Als Erfolg in diesem Jahr ist der Antrag unseres Fachministeriums zur Laufbahnänderung der verbeamteten Kollegen (von mittleren in den gehobenen Dienst oder direkt in den gehobenen Dienst) zu werten. Auch in diesem Jahr konnten Kooperationspartner gewonnen werden.
2008
In diesem Jahr wurde auf der Jahreshauptversammlung in Rheinböllen ein neuer Vorstand gewählt. Es waren 32 Mitglieder anwesend. Stefan Mettler und Karl Moritz, beide von 2004 - 2008 im Vorstand aktiv, schieden aus. Für ihre geleistete Arbeit herzlichen Dank.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
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Landesvorsitzender |
Karl-Josef Leibig |
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1.Stellvertretende Vorsitzende |
Cathrin Schulz |
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2. Stellvertretende Vorsitzende |
Annegret Lenz (neu im Vorstand) |
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Kassierer |
Stefan Tannenberg |
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Schriftführerin |
Hildegard Claußnitzer (neu im Vorstand) |
2009
Unsere Jahreshauptversammlung fand noch einmal im Hotel Breidenbacher Hof in Rheinböllen statt. 13 Jubilare wurden für ihre 25- bzw. 30jährige Mitgliedschaft geehrt.
Unsere finanzielle Lage erlaubte es uns, den Jahresbeitrag für unsere Verbandsmitglieder auf 25,-€ zu senken.
Im Rahmen der Vorstandsarbeit fanden Gespräche mit der Landtagsfraktion der CDU, der FDP sowie mit der Bundestagsabgeordneten Ulrike Höfgen zur aktuellen Situation der Lebensmittelüberwachung, hier speziell zur Problematik Eingruppierung und der bevorstehenden Verwaltungsreform, statt.
In einem Brief an Ministerpräsidenten Kurt Beck brachten wir unsere Forderung nach Überarbeitung und Verbesserung der tariflichen Regelungen für die Bezahlung der Lebensmittelkontrolleure zum Ausdruck.
In einer Stellungnahme zum Entwurf des Landesgesetzes zur Kommunal- und Verwaltungsreform machten wir deutlich, dass der vorgesehene Übergang der Aufgaben der Lebensmittelüberwachung von den kreisfreien Städten auf die Kreisverwaltungen unserer Auffassung nach nicht unproblematisch sein wird. Die zwangsläufig daraus resultierenden personellen Defizite in der LMÜ würde die Qualität der Überwachung in den betroffenen Gebieten in Frage stellen.
Gespräche im Ministerium mit Vertretern der DEHOGA, IHK und Lebensmittelüberwachung zur Umsetzung des §4 der LMHV führten zu dem Ergebnis, ein Konzept für die einheitliche Durchführung der hierfür erforderlichen Schulungen zu erstellen.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit in diesem Jahr war die Vorbereitung der Fortbildungsveranstaltung 2010 in der Jugendherberge Trier.
2010
Wir können auf 35 Jahre Verbandsarbeit zurückblicken! Zur Würdigung dieses „Geburtstages“ fand die Jahreshauptversammlung in Wiebelsheim statt und beim anschließenden gemütlichen Beisammensein am Grill bzw. später am kleinen Lagerfeuer wurde gefeiert.
Im Mittelpunkt Jahreshauptversammlung stand die Wahl des neuen Vorstands.
Hildegard Rippel (ehem. Clausnitzer) stand aus beruflichen und privaten Gründen für die Verbandsarbeit nicht mehr zur Verfügung. Dafür konnte unser junger Kollege Norbert Maximini für die Vorstandsarbeit gewonnen werden.
Hildegard Rippel noch mal herzlichen Dank für ihre geleistete Arbeit.
Neuwahlen des Vorstandes
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Landesvorsitzender |
Karl Josef Leibig |
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Stellvertretende Vorsitzende |
Cathrin Schulz |
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Stellvertretende Vorsitzender |
Annegret Lenz |
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Kassierer |
Stefan Tannenberg |
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Schriftführer |
Norbert Maximini |
Zuvor führten wir im April in der Jugendherberge Trier eine 3-tägige Fortbildungsveranstaltung durch. Die nicht nur von Mitgliedern unseres Landesverbandes, sondern auch von Kollegen anderer Landesverbände besuchte Veranstaltung war geprägt von vielen sehr guten Fachvorträgen und interessanten Betriebsbesichtigungen bei Japan Tobacco International und Galileo Lebensmittel GmbH & Co.KG.
Begleitend zur Fortbildungsveranstaltung fand ein von unseren Kooperationspartnern gestalteter Messepark statt, welcher auch für externes Publikum geöffnet war.
Am 08.11.10 trat das „Landesgesetz zur Regelung lebensmittelrechtlicher und bedarfsgegenständerechtlicher Bestimmungen“ in Kraft. Die Aufgaben der Lebensmittelüberwachung von 7 kreisfreien Städten wurden ohne Übergangsreglung auf die Kreisverwaltungen übertragen und infolge bedeutete dies für einige unserer Kollegen ein Wegfall ihrer Arbeitsaufgabe.
In Zeitungs- und Rundfunkberichten brachten wir unsere Kritik dazu zum Ausdruck.
Erst in einer nachträglichen Änderungsverordnung wurden dann Übergangsfristen geregelt.
Leider brachte auch dies für einige Kollegen keine sozial verträgliche Lösung.
Thema in Gesprächen mit dem Ministerium, DEHOGA, IHK und Lebensmittelüberwachung war und ist immer noch §4 LMHV – hier konnte noch kein zufrieden stellendes einheitliches Schulungskonzept erstellt werden.
Ein weiteres, immer mehr in den Vordergrund rückendes Thema ist die transparente Darstellung der Kontrollergebnisse. Hier herrschte allgemeine Skepsis bis Ablehnung. Eine länderübergreifende Arbeitsgruppe arbeitet zurzeit an einem bundeseinheitlichen Konzept und man ist sich einig - der Smiley wird kommen! Also nutzen wir dies, um auf unsere wichtige Stellung im Rahmen des Verbraucherschutzes aufmerksam zu machen und unserer Forderung nach mehr Personal und angemessener Bezahlung hierdurch noch mehr Nachdruck zu verleihen!